Was ist eine Kardanwelle?

Eine Frage von Oliver vom 31. März 2010 
Schwierigkeitsgrad*
23
 
  1. A Ein Schokoladen-Kirsch Kuchen
  2. B Eine bei Surfern beliebte Riesenwelle vor Malibu Beach
  3. C Ein Bauteil aus der Fahrzeugtechnik
  4. D Spezielle Form der Dauerwelle (Korkenzieherlocken)
nächste Frage (1 von 10) » Leider falsch.

Der Kardan oder Kardanantrieb ist eine Baugruppe im Antriebsstrang von Kraftfahrzeugen. Er überbrückt den Abstand zwischen Getriebe und Antriebsachse mit der Kardanwelle (mit einem oder meist zwei Kardangelenken) und überträgt so das Drehmoment zur Fortbewegung. Eine Kardanwelle ist eine Sonderform der Gelenkwelle und wird zur Übertragung einer Drehbewegung genutzt. Der Name leitet sich von dem Mathematiker und Arzt Gerolamo Cardano ab, der die in zwei Ebenen um 90 Grad gekreuzte Aufhängung für astronomische Instrumente und den Kompass erstmals beschrieben hatte (Kardanische Aufhängung). Die Kardanwelle besteht in der Regel aus einer Hohlwelle, die die Strecke zwischen Drehmomenterzeugung und dem Ort, an dem das Drehmoment benötigt wird, verbindet. Kreuz- oder Kardangelenk An den Enden wird die Kardanwelle oft mit Kreuzgelenken oder Gelenkscheiben/Hardyscheiben angeschlossen. Die Vorteile einer Kardanwelle gegenüber einer Antriebskette sind der geringe Wartungsaufwand und das geringe Spiel. Zudem können während der Drehung beide Wellenenden ihren Abstand ändern. So ändert sich z. B. die Lage des mit der Antriebsachse bewegten Differentials zum Getriebe durch die Kinematik des Fahrwerks eines Fahrzeuges. Der aus diesem Grunde nötige Längenausgleich in der Kardanwelle wird mit einem Schiebestück ermöglicht. Nachteilig wirken sich aber das höhere Gewicht und die höheren Kosten aus.